Pferdetraining in Amberg/Ursensollen

PFERDETRAINING

Mit Ruhe, Konzept & Erfahrung

Auf dem Biohof Schatz werden Quarter Horses nicht einfach geritten – sie werden verstanden. Verantwortlich dafür ist Ulli Schatz, die jedes Pferd auf dem Hof selbst ausbildet.

Ulli reitet auf einem ihrer Pferde auf der Koppel des Biohof Schatz.

Entspannt zum Erfolg

Wer Ulli bei der Arbeit zusieht, sieht auf den ersten Blick: nicht viel. Kein lautes Wort, kein Druck, keine Eile. Dahinter steckt das Gegenteil von Zufall – feste Trainingspläne für jedes Pferd, abgestimmt auf Alter und Ausbildungsstand, auf dem Reitplatz oder in der Reithalle. Die Grundlage dafür entsteht täglich
neu: im Stall, auf der Koppel, mitten in ihrer Herde.

Ulli Schatz - gelehnt an ein Geländer - vor einer blauen Brücke in Amerika.

Wo Westernreiten zu Hause ist

Ihr Handwerk hat Ulli in den USA gelernt – in mehreren Ausbildungsstufen, geprägt von namhaften Trainern und Züchtern wie Bob Loomis, einem der großen Namen des Reining-Sports. Mitgebracht hat sie keine Methode aus dem Lehrbuch, sondern eine Haltung: Das Pferd gibt das Tempo vor, der Mensch die Richtung. Für Außenstehende sieht das oft aus wie selbstverständliche Routine – tatsächlich ist es das Ergebnis von Jahrzehnten Erfahrung.

SCHRITT FÜR SCHRITT

Wie ein verlässliches Pferd entsteht

Gute Ausbildung beginnt lange vor dem ersten Ritt – und sie hat ihre Reihenfolge. Drei Stationen prägen den Weg unserer Pferde.

Pferdetrainerin Ulli mit einem Pfohlen beim Imprinttraining in der holzverkleideten Reithalle.

Die ersten Stunden: Imprint-Training

Die Ausbildung beginnt in den ersten Lebensstunden. Beim Imprint-Training lernen die Kleinen, dass Menschenhände nichts Bedrohliches sind: Berührungen, Halfter, Hufpflege – alles wird früh zur Selbstverständlichkeit, lange bevor Kraft eine Rolle spielt. Dieses früh angelegte Vertrauen tragen unsere Pferde bis heute in sich.

Eine Stute mit Fohlen in der Reithalle - Ulli beschäftigt sich liebevoll mit dem Nachwuchs.

Zeit zum Wachsen

Nach dem Absetzen wachsen die Jungpferde in der Jungherde auf. Dort lernen sie, was ihnen kein Mensch beibringen kann: ihren Platz in der Gruppe, Rücksicht, Gelassenheit. Geritten wird in diesem Alter nicht – die Ausbildung unter dem Sattel beginnt erst nach Abschluss des Wachstums. Diese Geduld zahlt sich aus: in gesunden Gelenken und in Pferden, die ihre Arbeit gern tun.

Ulli arbeitet reitet Pferd bei der Morgengymnastik ein.

Vom Boden in den Sattel

Auf dem Vertrauen baut bis heute die tägliche Arbeit auf: erst Bodenarbeit, dann der Sattel. Vom lösenden Gymnastizieren am Morgen bis zur feinen Reining-Arbeit hat jede Einheit ihren Zweck – und keine beginnt ohne Ruhe. So gedeihen Pferde, wie Ulli sie sich wünscht: zuverlässig, unerschrocken und eine Freude für jeden Reiter.

KURZ GESAGT

Ullis Grundsätze

  • Vertrauen vor Technik

    Ein Pferd, das versteht, braucht keinen Druck.

  • Erst der Boden, dann der Sattel

    In den Sattel geht es erst, wenn der Körper so weit ist.

  • Feste Pläne statt Zufall

    Jede Einheit passt zu Alter und Ausbildungsstand.

  • Die Herde als Lehrmeister

    Gelassenheit lernt ein Pferd nur unter Pferden.

Häufige Fragen zum Pferdetraining

Bildet ihr auch fremde Pferde aus?

Ja, Beritt und Korrektur erfolgen stets nach Absprache.

Was ist Imprint-Training?

Imprint-Training ist die behutsame Prägung eines Fohlens in seinen ersten Lebensstunden. In dieser kurzen Zeit nimmt ein Fohlen alles Neue ohne Angst an – wer es jetzt sanft an Berührungen, Halfter und Hufpflege gewöhnt, legt ein Vertrauen an, das ein Pferdeleben lang hält. Unsere eigenen Fohlen wurden alle auf diese Weise geprägt.

Warum wird ein Pferd erst nach dem Wachstum angeritten?

Knochen, Gelenke und Sehnen eines jungen Pferdes brauchen Jahre, bis sie voll belastbar sind. Wer zu früh in den Sattel steigt, riskiert bleibende Schäden. Bei uns gilt deshalb: Erst wenn das Wachstum abgeschlossen ist, beginnt die Ausbildung unter dem Sattel – bis dahin lernen die Pferde alles Wichtige vom Boden aus und in der Herde.

Was ist Reining?

Reining ist eine Turnierdisziplin des Westernreitens – oft die „Dressur des Westernreitens" genannt. Dabei werden vorgegebene Manöver wie Galoppwechsel, schnelle Drehungen (Spins) und gleitende Stopps (Sliding Stops) geritten. Ein gutes Reiningpferd reagiert auf feinste Hilfen – diese Feinheit ist das Ziel von Ullis Ausbildung.

Was bedeutet Horsemanship?

Horsemanship beschreibt einen Umgang mit Pferden, der auf Verständnis statt Druck setzt: Der Mensch lernt die Körpersprache des Pferdes zu lesen und sich verständlich zu machen – nicht umgekehrt. Ulli Schatz hat dieses Handwerk in mehreren Ausbildungsstufen in den USA gelernt, unter anderem geprägt durch namhafte Trainer wie Bob Loomis.

RUND UMS PFERD

Noch Fragen offen?

Ulli erzählt Ihnen gern mehr über ihre Arbeit – am liebsten direkt am Stall.